Verschaltung einer Kaskade (HYD ZP3)

Urheber: Mergim Morina
Veröffentlicht: 18.01.2026

ACHTUNG: Für den Betrieb mit dem AZZURRO HUB als zentrales EMS darf die Kaskadierung über LINK-Port nicht aktiviert werden. Weitere Infos finden Sie hier - AZZURRO HUB als zentrales EMS

Folgende Komponenten werden zur Kaskadierung der Hybridwechselrichter untereinander benötigt. Fehlende Terminierungswiderstände können als Ersatz vom beim technischen Support angefordert werden. 
  • Netzwerkkabel TIA-568B (kein Crossover!)
  • 1x LinkPort Terminierungswiderstand (im Zubehör des AZZURRO HYD ZP3 enthalten)

ZCS empfiehlt die Verbindungsleitungen zwischen den Hybridwechselrichtern so kurz wie möglich zu halten. Je länger eine Leitung ist, desto größer wird Ihre Wirkung als Antenne/Kondensator. Unter Verwendung verdrillter Leiter und der einpoligen Erdung des Schirmes können Störsignale gut unterbunden werden.

Zusätzlich werden insgesamt zwei Terminierungswiderstände für die Kaskadierung benötigt. Die zugeschaltenen Impedanzen (120Ohm je Widerstand) unterdrücken auftretende Störsignale und sorgen für den fehlerfreien Betrieb der Kaskade. Je ein Widerstand wird jeweils am ersten und letzten Gerät innerhalb der Verkettung angeschlossen.

Das gängige Anschlussschema von links nach rechts lautet:
[Gerät 1] LinkPort 0 = Terminierungswiderstand
[Gerät 1] LinkPort 1 - LinkPort 0 [Gerät 2]
[Gerät 2] LinkPort 1 - LinkPort 0 [Gerät 3]
[Gerät 3] LinkPort 1 - LinkPort 0 [Gerät n]
[Gerät n] LinkPort 1 = Terminierungswiderstand

Der Link-Port Steuerbus ist durchgeschliffen. Sie müssen die Reihenfolge Port 1 zu Port 0 nicht zwingend einhalten. Die Terminierung beider Enden des Steuerbus ist jedoch Voraussetzung!



Beispiel 1:
Die Master-Einheit befindet sich räumlich am linken Ende der Kaskade und hat die weiteste Distanz zur Verteilung, die die Energiemessung behaust. Die Hybridwechselrichter werden miteinander per LinkPort-Verbindungskabeln zusammengeschalten. An der Master-Einheit sowie der Slave-Einheit n werden die unbelegten LinkPort-Anschlüsse mit Terminierungswiderständen ergänzt. Somit wäre die Kaskade betriebsbereit.



Beispiel 2:
Die Master-Einheit befindet sich räumlich am rechten Ende der Kaskade und hat die kürzeste Distanz zur Verteilung, die die Energiemessung behaust. Auch hier werden die Hybridwechselrichter miteinander per LinkPort-Verbindungskabeln zusammengeschalten, wobei sich in diesem Fall das Anschlussschema der Verkettung in entgegengesetzter Richtung verläuft. An der Master-Einheit sowie der Slave-Einheit n werden die unbelegten LinkPort-Anschlüsse mit Terminierungswiderständen ergänzt. Durch diese Methode wird der Installationsaufwand im Vergleich zu Beispiel 1 gemindert.



Beispiel 3:
Die Master-Einheit befindet sich räumlich innerhalb der Kaskade zwischen den Slave-Einheiten. Die Hybridwechselrichter werden miteinander per LinkPort-Verbindungskabeln zusammengeschalten. An den äußersten Geräten werden die unbelegten LinkPort-Anschlüsse mit Terminierungswiderständen ergänzt. Die Geräteadressierung der Slave-Einheiten für die LinkPort-Kommunikation kann frei gewählt werden und obliegt nicht der physischen Anreihung der Hybridwechselrichter.