Green-Modus

Urheber: Mergim Morina
Veröffentlicht: 09.02.2026



Im Green-Modus werden die Ladestationen vorwiegend mit nachhaltiger selbsterzeugter Energie versorgt. Die Ladestationen gelten im System als Teil der Gesamtlast und ihr Energiebezug nicht differenziert. Im normalen EMS-Modus agiert die Steuerung nach dem Eigenverbrauch der Anlage und es gilt die folgende Priorität:

PV > Batterie > Netzbezug

Bei Aktivierung der AZZURRO KI Energy Sense wird die EMS-Steuerung anhand Prognosedaten zu Strompreisen und Wetterdaten sowie dem Lastporifl der Anlage zusätzlich angepasst um die Effizienz und Wirtschaftlichkeit der Anlage zu steigern. Weitere Informationen finden Sie hier - Dynamische Stromtarife



Zeitstrategie:
Sie können optional eine Start- und Endzeit für die Beladung des Fahrzeuges einstellen. Bei Anschluss des Elektrofahrzeugs innerhalb der festgelegten Zeitspanne wird die Beladung gestartet und nach Erreichen der Endzeit oder dem max. zulässigen Ladestand gestoppt.

Plug & Play:
Ist die Zeitstrategie deaktiviert, wird die Beladung des Elektrofahrzeugs bei Anschluss des Ladesteckers gestartet und erst nach Erreichen des max. zulässigen Ladestands gestoppt.

Parallelsteuerung:
Durch Aktivierung dieser Option wird die Ladeleistung auf die verbundenen Ladestation gleichmäßig aufgeteilt. Ist sie deaktiviert, erhält die nächste genutzte Ladestation nur die restlich verbleibende Leistung.



Batterieschutz (Reine Solarbeladung):
Bei einem Wert Schwellenwert zwischen 98-100% wird die Batterie zur Beladung des Autos gänzlich ausgeschlossen. Fällt die PV-Erzeugung während der Beladung des Elektrofahrzeuges unter 4,5kW, setzt das AZZURRO HUB die Beladung aus. Diese wird bei Vorhanden sein der PV-Erzeugung ab 4,5kW wieder gestartet. Diese Funktion kann mit zusätzlichen Netzbezug gestützt werden, siehe Netzleistungsbegrenzung.



Batterieschutz (Unterstützende Entladung):
Wird der Schwellenwert auf einen niedrigeren Wert gesetzt (Bsp. 60%), unterstützen die Batteriespeicher die Beladung des Elektrofahrzeuges bis sie diesen Ladestand (Bsp. 60% SoC) erreicht haben. Die an den Hybridwechselrichtern und PowerMagic gesetzen Entladetiefen verhindern eine Tiefentladung der Batteriespeicher. Diese Funktion kann mit zusätzlichen Netzbezug gestützt werden, siehe Netzleistungsbegrenzung.



Netzleistungsbegrenzung:
Mit dieser Einstellung kann die Beladung des Elektrofahrzeuges durch zusätzliche Energie aus dem Netz gestützt werden. Der Schwellenwert richtet sich nach der Engpassleistung ("Contract Power").

Beispiel: Ist die Engpassleistung auf 20kW limitiert, können bei einem Schwellenwert von 40% max. 8kW angewendet werden. Ein Bezug über den Schwellenwert führt zum Aussetzen der Beladung und wird erst bei Vorhandensein ausreichender PV- und Speicherenergie fortgesetzt. Die Engpassleistung können Sie bei Bedarf über das Systems Web oder dem HUB-Lokalserver anpassen - Anlagensteuerung

Systems Web: Rubrik "Einstellungen > Engpassleistung
HUB: Einstellungen > Anlagensteuerung ("Vertragliche Leistung")