Anwendung optionaler DRM-Zustände

Urheber: Mergim Morina
Veröffentlicht: 18.01.2025
Letzte Aktualisierung: 08.06.2026

In der Regel reichen die DRM-Zustände DRM1-4 (ZP2) bzw. DRM5-8 (ZP3 & PowerMini) aus um die von den VDE-Normen geforderten Leistungsabregelungen durchzuführen. Bei Bedarf ist es möglich, Gebrauch von den zusätzlichen DRM-Zuständen zu machen. Dies erlaubt die Nutzung von bis zu acht Schaltkontakten für individuell anpassbare Regelwerte.

Grundlegende Infos zur Leistungsabregelung finden Sie in den folgenden Links:



ZP3 & PowerMini - DRM5-8 (kurzgeschlossen):
ZP2 - DRM1-4 (kurzgeschlossen):
Für Deutschland, Österreich und die Schweiz werden diese DRM-Zustände zur Drosselung der Ausgabeleistung angewendet.

ZP3 & PowerMini - DRM1-4 (Widerstand in Reihe):
ZP2 - DRM5-8 (Widerstand in Reihe):
Für die Nutzung dieser DRM-Zustände muss ein Widerstand in Reihe zum Schaltkontakt angeschlossen sein. Der Wechselrichter differenziert zwischen den DRM-Gruppen durch die Messung des Spannungniveaus. Bei langen Leitungsdistanzen kann es erforderlich sein, einen niedrigeren Widerstandswert zu verwenden (~3,5kΩ -210kΩ).

Beispiel: Verschaltung an ZP2 HYD10000 - 20000



Die DRM-Zustände unterliegen einer Prioritätshierarchie. Es kann zu jedem Zeitpunkt nur ein Schaltzustand aktiv sein. Bei allen Modellreihen sind DRM5-8 den DRM1-4 übergeordnet.

Beispiel: Wenn DRM5 geschalten wird, während DRM1 aktiv ist, ändert sich der DRM-Zustand auf DRM5. Wird DRM1 geschalten während DRM5 aktiv ist, bleibt der Zustand bei DRM5.

Positive Werte: Regelung der Ausgabeleistung
Negative Werte: Regelung der Bezugsleistung zur Batteriebeladung aus dem Netz



Wir empfehlen die Nutzung der AZZURRO Operators App, unter Einstellungen > Netzeinstellungen > Logikschnittstelle (DRM1-8) wird die DRMn-Funktion aktiviert. Die App erlaubt die Parametrierung der Regelwerte. Weitere Infos finden Sie hier - DRM1-8 - Rundsteuerempfänger

Als Alternative können Sie die DRMn-Funktion auch an den Geräten übers das Display einstellen.